{"id":237,"date":"2012-01-03T23:41:24","date_gmt":"2012-01-03T22:41:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hypnotische-verkaufstexte.de\/?page_id=237"},"modified":"2023-01-30T18:47:31","modified_gmt":"2023-01-30T17:47:31","slug":"das-interview","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hypnotische-verkaufstexte.de\/?page_id=237","title":{"rendered":"Das Interview"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\"><a title=\"Permalink zu Warum Werbetexte werben &amp; Verkaufstexte verkaufen \u2013 Im Gespr\u00e4ch mit Bernfried Opala\" href=\"http:\/\/www.digitale-infoprodukte.de\/contents\/warum-werbetexte-werben-verkaufstexte-verkaufen-im-gespraech-mit-bernfried-opala\/\" rel=\"bookmark\">Warum Werbetexte werben &amp; Verkaufstexte verkaufen \u2013 Im Gespr\u00e4ch mit Bernfried Opala und Tobias Knoof<\/a><\/h1>\n<div>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>M\u00f6chten Sie werben oder verkaufen?<\/strong><\/p>\n<p>Das w\u00e4re mit Sicherheit eine der ersten Fragen, welche Ihnen Profitexter Bernfried Opala\u00a0stellen w\u00fcrde. Wie kein zweiter versteht er das Kreieren von erstklassigen, durchdachten und kraftvollen Verkaufstexten und z\u00e4hlt damit zu den wirklich wenigen Textern im deutschsprachigen Raum, die ihr Handwerk von die &#8222;Pieke&#8220; auf gelernt haben.<\/p>\n<p>Lebensnotwendig sind verkaufsstarke Texte auch im Infobusiness, wo sich mehr und mehr der amerikanische Stil &#8222;ellenlanger&#8220; Verkaufstexte etabliert. Aber wieso? Wer liest das schon durch? Und weshalb sollten gerade diese extrem langen Verkaufsseiten so rentabel funktionieren?<\/p>\n<p>In diesem vorz\u00fcglichen Interview bringt Ihnen Bernfried Opala seine langj\u00e4hrige Textererfahrung nahe, gespickt mit scharfsinnigen und \u00fcberraschenden Erkl\u00e4rungen, warum bestimmte psychologische Trigger in jedem Menschen verankert sind und wie man sie beim Texten von Verkaufsseiten gewinnbringend einsetzt&#8230;<\/p>\n<h4>1. Hallo Herr Opala, vielen Dank, dass Sie f\u00fcr das Interview Zeit gefunden haben! Wir kennen uns ja noch aus den Zeiten von Superlearn. de &#8211; damals bin ich das ersten mal auf Ihre &#8222;Verkaufsschreibe&#8220; gesto\u00dfen und war sofort beeindruckt. Wie entstand eigentlich Ihr pers\u00f6nlicher Weg zum Verkaufstexter?<\/h4>\n<p><strong>Hallo Herr Knoof, das Interview mache ich doch gerne, freut mich ebenfalls!<\/strong><\/p>\n<p>Kurz Vorweg&#8230; eigentlich geht es hier ja prim\u00e4r gar nicht um mich, sondern darum, wie Ihre treuen Leser, schon bald zu mehr Verk\u00e4ufen kommen. Deshalb, lesen Sie bitte jetzt alles durch und&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;entdecken Sie den ein oder anderen erprobten Praxis-Tipp, der Ihnen vielleicht schon morgen 3000\u20ac, 7000\u20ac, 15.000\u20ac und mehr einbringt und Sie sogar finanziell unabh\u00e4ngig macht.<\/p>\n<p>Nun zu Ihrer Frage Herr Knoof.<\/p>\n<p>Ich schrieb meine Werbebriefe immer selbst. Eben die typischen \u201eDeutschen Einseiter\u201c. Entsprechend mies waren auch die R\u00fcckl\u00e4ufe.<\/p>\n<p>Als ausgebildeter Verk\u00e4ufer im B2B Bereich und NLP geimpft, f\u00fchlte ich mich wie ein textliches Werbebrief-Embryo. Ich beauftragte also einen erfahrenen Agenturtexter und hoffte, dass es jetzt mit Auftr\u00e4gen so richtig kracht.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Das Ergebnis war niederschmetternd. Noch weniger Kunden als mit meinen laienhaften Werbebriefen. Und dazu ein riesiges Loch in meiner Kasse wegen der Agentur.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Also flotte Werbespr\u00fcche, blumige Werbetexte und bunte Grafiken h\u00f6ren sich gut an und sehen toll aus, aber sie verkaufen nicht.<\/p>\n<p>Texte die verkaufen m\u00fcssen anders sein. Das war mir mittlerweile klar. Ich buchte 2002 beim Verlag f\u00fcr die Deutsche Wirtschaft den &#8222;Kompaktkurs Werbetexten&#8220; nach dem Vorbild der gro\u00dfen amerikanischen Sales-Copy-Writer wie Bob Bly, Michael Masterson, Clayton Makepeace, Ted Nicolas, Don Mahony, John Forde&#8230;<\/p>\n<p>&#8230; und dachte mir&#8230;<\/p>\n<p><strong>Wow, das ist echtes sales-copy-writing (Verkaufstexten).<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst begann ich nebenberuflich parallel zu meinem Recycling-Unternehmen, Kunden zu akquirieren. Das Auftragsvolumen stieg schnell an. Ich stie\u00df das Recycling-Unternehmen ab und konzentrierte mich von nun an voll aufs Texten.<\/p>\n<p>Seit mittlerweile 2003 schreibe ich f\u00fcr Auftraggeber wie Verlage, KMU, Freiberufler, Jungunternehmer, Katalogversender, E-Marketer, Finanzvertriebe gerne und erfolgreich&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>SEO-Texte (Suchmaschinen-optimierte-Texte),<\/li>\n<li>Landeseiten (Landingpages),<\/li>\n<li>E-Mailings, die verkaufen,<\/li>\n<li>SAMs (Stand alone Mailings),<\/li>\n<li>Newsletter,<\/li>\n<li>Texte, um Leads zu generieren,<\/li>\n<li>Google Adwords Anzeigen,<\/li>\n<li>Drehb\u00fccher f\u00fcr Podcasts,<\/li>\n<li>Texte, um Kunden zur\u00fcckzugewinnen (Revival of Prospects)<\/li>\n<li>und Long-Copy-Printmailings (lange gedruckte Verkaufstexte, der L\u00e4ngste hatte 23 Seiten).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nebenbei haben Printmailings trotz Internet nach wie vor eine starke Bedeutung wegen der Haptik und der Werthaltigkeit. Und Sie erreichen Menschen, die nicht internetaffin sind, bzw. keinen Internetanschluss haben. Dieses Potential ist nicht zu untersch\u00e4tzen.<\/p>\n<h4>2. Das klingt nach einer bewegten Vergangenheit und vor allem nach einigen Erfahrungen. Was war das wichtigste, was Sie aus den ersten erfolgreichen Projekten mitgenommen haben?<\/h4>\n<p>Das erste Projekt war ein 16seitiger Magalog. Das ist so was wie ein Magazin mit Bildern und Text. Es ging um den Verkauf von einem Loseblattwerk rund um den PC. Es folgten Auftr\u00e4ge von Verlagen, Sicherheitsunternehmen, Hausmeisterservices, IT-Unternehmen und, und, und&#8230;, meist unter der Hand weiterempfohlen.<\/p>\n<p>Ich habe seinerzeit gelernt, dass entgegen der landl\u00e4ufigen Meinung besonders lange Texte gelesen werden. Vorausgesetzt sie sind gut geschrieben. \u201eLang schl\u00e4gt kurz\u201c oder wie die Amerikaner sagen: \u201eThe more you tell, the more you sell\u201c. Also auf deutsch:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Je mehr Sie erz\u00e4hlen, desto mehr verkaufen Sie!&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<h4>3. Das Texten von zugkr\u00e4ftigen Verkaufstexten ist f\u00fcr viele ein rotes Tuch. Wie sollten Ihrer Meinung nach \u00fcberzeugende Verkaufstexte aufgebaut, ja aufbereitet sein, um im Sinne des Verkaufes zu &#8222;funktionieren&#8220;?<\/h4>\n<p>So wie jeder top ausgebildete Verk\u00e4ufer sein Verkaufsgespr\u00e4ch nach bestimmten Kriterien f\u00fchrt, so ist jeder Verkaufstext nach bestimmten Kriterien aufgebaut. Er ist ein gut gef\u00fchrtes Verkaufsgespr\u00e4ch in Schriftform. Und grunds\u00e4tzlich geht es um folgenden 3 stufigen Verkaufsprozess:<\/p>\n<ol>\n<li>Emotionen<\/li>\n<li>Verlangen<\/li>\n<li>Handlung<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bevor ein Verkaufstext einget\u00fctet wird, ist entsprechende Vorarbeit angesagt. Sie m\u00fcssen sich intensiv mit der Zielgruppe besch\u00e4ftigen und sich wie ein &#8222;Profiler&#8220; hinein versetzen. Stellen Sie sich die Zielgruppe als einzelne Person vor. Was sind ihre gr\u00f6\u00dften W\u00fcnsche? Was bereitet ihr schlaflose N\u00e4chte? Von welchen Vorurteilen ist sie gepr\u00e4gt&#8230;?<\/p>\n<p>Besteht Ihre Zielgruppe aus Akademikern oder Handwerkern? Akademiker sind eher auditive und\/oder visuelle Menschen, Handwerker mehr die Kin\u00e4stheten.<\/p>\n<p>Welches Alterssegment wollen Sie ansprechen? Ist es zum Beispiel die Zielgruppe 50plus oder eher die 30er Generation? Jede f\u00fcr sich verwendet andere Begriffe, hat unterschiedliche Wertvorstellungen&#8230;. Achten Sie auch auf die passende Argumentation und die Tonalit\u00e4t in Ihrem Verkaufstext.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;All diese Dinge sollten Sie kl\u00e4ren, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Besorgen Sie sich so viele Informationen wie m\u00f6glich und werden Sie selbst zur Zielgruppe. Unter anderem erfahren Sie auch, mit welchen Grundbed\u00fcrfnissen Sie die Kunden am Besten ansprechen.<\/p>\n<p><strong>Das kann sein&#8230;<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gewinnstreben,<\/li>\n<li>Leistungsstreben,<\/li>\n<li>Geltungstreben,<\/li>\n<li>Sicherheitsstreben,<\/li>\n<li>Streben nach Bequemlichkeit,<\/li>\n<li>Streben nach Vertrauen und Kontakt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Danach \u00fcberlegen Sie sich, wie Sie diese Grundbed\u00fcrfnisse befriedigen. Beispiel: Ansehen, Prestige Stolz, In-Sein. Sie \u00fcberlegen also, wie Ihr Kunde durch Ihr Produkt mehr Ansehen und Anerkennung erf\u00e4hrt und dadurch sein Geltungsstreben befriedigt wird.<\/p>\n<p>Jetzt gehen Sie zu Ihrem Produkt und Ihrem Alleinstellungsmerkmal (USP). Was hebt Sie von den Mitbewerbern ab? Schreiben Sie so viele Produkteigenschaften auf, wie Sie k\u00f6nnen. Sp\u00e4ter weben Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal im gesamten Text ein.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Dann gehen Sie einen Schritt weiter, weil Ihr Kunde (potentieller Kunde) nur dann kauft, wenn er f\u00fcr sich den Nutzen Ihres Angebotes erkennt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Modellieren Sie&#8230;<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>aus Ihren Produkteigenschaften,<\/li>\n<li>die Vorteile Ihres Produktes und daraus<\/li>\n<li>den Nutzen f\u00fcr den Kunden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Jetzt legen Sie mit dem Texten los&#8230;<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Schlagzeile &#8211; Sie soll vermitteln: Dringlichkeit, Nutzen, Genauigkeit, Einzigartigkeit und maximal 17 Worte lang sein. Hier machen Sie das gro\u00dfe Versprechen. Sagen Sie dem Kunden, was f\u00fcr ihn drin ist, wenn er weiterliest.<\/li>\n<li>Body-Copy &#8211; Der eigentliche Verkaufstext (Vorteile, Nutzen, Emotionen, USP&#8230;).<\/li>\n<li>Abschluss &#8211; Vorz\u00fcge wiederholen, bescheidenen Preis nennen.<\/li>\n<li>Handlungsaufforderung &#8211; Reagieren Sie jetzt, nicht irgendwann.<\/li>\n<li>PS-Zeile &#8211; Wiederholen Sie die Kernvorteile Ihres Produktes und kombinieren sie diese mit Auforderungen zum Handeln.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Und noch was&#8230;<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Behaupten Sie niemals etwas, was Sie nicht beweisen k\u00f6nnen. Besorgen Sie sich Studien, Lesermeinungen, Charts, Expertenmeinungen&#8230;&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>Gestalten Sie Ihren Text \u00fcbersichtlich zum Beispiel mit Aufz\u00e4hlungspunkten.<\/li>\n<li>Sprechen Sie zum Leser in einer vertrauensw\u00fcrdigen Stimme und schaffen eine Vertrauensbasis.<\/li>\n<li>Schreiben Sie kurze S\u00e4tze und verwenden Sie pr\u00e4zise Worte.<\/li>\n<li>Gliedern Sie Ihren Text mit Zwischenschlagzeilen.<\/li>\n<li>Sehen Sie ihren Leser als Partner.<\/li>\n<li>Verwenden Sie starke Verben (TU-W\u00f6rter) und wenig Adjektive.<\/li>\n<li>Schreiben Sie begeistert und kraftvoll, sodass der Funke zum Kunden \u00fcberspringt.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>3. Was sind die wichtigsten psychologischen Trigger in Verkaufstexten und warum funktionieren diese so au\u00dfergew\u00f6hnlich?<\/h4>\n<p><strong>Ok, schauen wir uns einige psychologische Trigger einmal genauer an&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Trigger 1# &#8211; Die Vergeltungsregel<br \/>\n<\/strong>Bieten Sie etwas gratis an und schreiben in etwa so: \u201eDas Geschenk d\u00fcrfen Sie auf jeden Fall behalten, egal wie Sie sich entscheiden.\u201c Das nennt man die Vergeltungsregel, den Zwang des \u201eSich revanchieren- M\u00fcssens\u201c freisetzen, der aus einem Geschenk resultiert. Gleich dazu einen Buchtipp.<\/p>\n<p><strong>Trigger 2# &#8211; Die Archilesferse<br \/>\n<\/strong>\u201eDas ging mir fr\u00fcher auch so.\u201c Das macht Sie menschlicher, weil Sie auch nicht perfekt sind. So r\u00fccken Sie n\u00e4her an den Kunden ran und bauen schneller Vertrauen auf. Sprechen Sie, als ob Ihnen ein Freund gegen\u00fcbersitzt.<\/p>\n<p><strong>Trigger 3# &#8211; Der falsche Schluss<br \/>\n<\/strong>Kurz bevor der eigentliche Schluss kommt, f\u00e4llt Ihnen pl\u00f6tzlich noch was Wichtiges ein, dass Sie unbedingt noch erz\u00e4hlen wollen. Colombo-Taktik. Dadurch erh\u00f6ht sich die Chance des Verkaufsabschlusses deutlich.<\/p>\n<p><strong>Trigger 4# &#8211; Der Kunde im Mittelpunkt<br \/>\n<\/strong>Immer wieder den Nutzen kommunizieren, denn Ihr Kunde entscheidet \u00fcber Daumen rauf oder Daumen runter.<\/p>\n<p><strong>Trigger 5# &#8211; Einw\u00e4nde, Vorw\u00e4nde, Vorurteile<br \/>\n<\/strong>\u00dcberlegen Sie, wie Sie diese im Verkaufstext entkr\u00e4ften.<\/p>\n<p><strong>Trigger 6# &#8211; Ratio und Emo<br \/>\n<\/strong>Die emotionale Entscheidung rational begr\u00fcnden, und zwar mit Zahlen, Daten und Fakten.<\/p>\n<p><strong>Trigger 7# &#8211; Exklusive Gruppe<br \/>\n<\/strong>Nehmen Sie den Kunden in eine exklusive Gruppe auf. Beispiel: Dieses Angebot ist bestimmt f\u00fcr Menschen wie Sie, die erkannt haben&#8230;<\/p>\n<p><strong>Trigger 8# &#8211; Bilder im Kopf<br \/>\n<\/strong>Malen Sie Bilder im Kopf des Kunden. Lassen Sie ihn tr\u00e4umen, wie gl\u00fccklich er ist, wenn er Ihr Produkt erwirbt.<\/p>\n<p>Weitere Punkte sind zum Beispiel den Spannungsbogen gleich zu Beginn aufbauen, distanzieren vom Feind, usw.<\/p>\n<h4>4. Sehr spannend Herr Opala! Das hei\u00dft, man kann gezielt Emotionen und Reaktionen ausl\u00f6sen?!? Welchen Einfluss hat dabei das Unterbewusstsein beim Kaufen bzw. Lesen der Verkaufstexte?<\/h4>\n<p>70% bis 80% aller Entscheidungen werden unbewusst, also emotional getroffen. Das bedeutet, der Text muss den Leser emotional ansprechen. \u00dcberlegen Sie, welche Emotionen die Zielgruppe bewegt. Es gibt mehr als nur Angst oder Hoffnung (zum Beispiel Muttergef\u00fchle, Eitelkeit, Witz, Stolz, Neugier, Unsicherheit und, und, und&#8230;)<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Insgesamt sind es um die 30 Emotionen, die sogenannten Hot Buttons, die uns Menschen ansprechen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Viel zu viele Texte sind \u00e4u\u00dferst rational aufgebaut und funktionieren nicht. Ebensowenig funktionieren Texte, die nur emotional geschrieben sind. Ratio und Emotionen gehen Hand in Hand, weil emotionale Entscheidungen rational begr\u00fcndet werden m\u00fcssen. Je nach Aufgabenstellung, wird unterschiedlich gewichtet.<\/p>\n<p>Dann noch was&#8230; lenken Sie die Aufmerksamkeit des Lesers auf den Nutzen. Schaffen Sie eine psychologische Verbindung zwischen Ihnen, Ihrem Produkt und dem Erf\u00fcllen der Kunden- W\u00fcnsche.<\/p>\n<p>Und eines d\u00fcrfte klar sein, niemand kauft einen Kurs, ein Seminar, ein Auto, einen F\u00fcllfederhalter, einen Workshop, eine Waschmaschine&#8230;, sondern immer den Nutzen den der K\u00e4ufer dadurch erf\u00e4hrt. Das hei\u00dft, die Leute kaufen keine Bohrmaschine mit 1600 Umdrehungen pro Minute, sondern die Anerkenung der Freunde beim n\u00e4chsten Partyabend, wenn das Bild vom letzten Karibikurlaub an der Wand h\u00e4ngt.<\/p>\n<h4>5. Manche Leute halten es f\u00fcr unethisch oder moralisch verwerflich, die beschriebenen mentalen Trigger gezielt im Sinne der Umsatzsteigerung in Verkaufstexten zu nutzen und den Kunden so zu &#8222;verf\u00fchren&#8220;. Wie sehen Sie das?<\/h4>\n<p><strong>Ich kenne niemanden, der so denkt. Meine Auftrageber sind froh, wenn sie mit meinen Texten Umsatz machen. <\/strong><\/p>\n<p>Immerhin sichert das den Arbeitsplatz des Auftragebers und seiner Angestellten oder schafft sogar neue. Und es wird auch niemand \u00fcber den Tisch gezogen. Die Entscheidung etwas zu testen oder zu kaufen liegt letztendlich beim Kunden. Und zu etwas zwingen k\u00f6nnen Sie ehedem niemand.<\/p>\n<p>Unethisch wird die Sache dann, wenn Sie etwas behaupten, was nicht der Wahrheit entspricht wie zum Beispiel Kundenberichte erfinden. Was f\u00fcr ein Armutszeugnis!<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Der Kunde hat sehr feine Antennen und merkt sofort, wenn man ihn hinters Licht f\u00fchren will&#8220;!<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00dcben Sie Sog aus. Nicht Druck! Verf\u00fchren Sie ihn, machen Sie ihm Ihr Angebot so schmackhaft, dass er es nicht ausschlagen kann. Er soll sich vor seinem geistigen Auge ausmalen, wie er\/sie sch\u00f6ner, reicher, kl\u00fcger oder gl\u00fccklicher ist. Erzeugen Sie den \u201eDas will ich sofort haben Effekt\u201c.<\/p>\n<p><strong>Unethisch w\u00e4re es, wenn Sie etwas versprechen, das Sie sp\u00e4ter nicht halten k\u00f6nnen. <\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich jedoch dem Kunden erkl\u00e4re: \u201eDu willst xy erreichen. Ich habe Dir alles erkl\u00e4rt, wie das m\u00f6glich ist. Nun hol\u2019 Dir den Testzugang und entdecke&#8230;., pr\u00fcfe&#8230;.f\u00fcr 30Tage&#8230; Und au\u00dferdem bekommst Du das Gratis-Geschenk xy dazu. Das darfst Du auf jedenfall behalten. Auch dann wenn Du dich entschlie\u00dft, mir das Produkt w\u00e4hrend der Testphase zur\u00fcckzuschicken. Du siehst, Du gehst absolut kein Risiko ein.\u201c<\/p>\n<p>Das ist doch v\u00f6llig in Ordnung. Und es ist auch v\u00f6llig in Ordnung, wenn man in der Sprache des Kunden argumentiert, denn wie sonst sollte er Sie verstehen, die Vorz\u00fcge Ihres Angebotes erkennen und seinen Nutzen? Nur eins d\u00fcrfen Sie nicht tun, Ihre eigene Pers\u00f6nlichkeit dabei verbiegen, so dass Ihr Geschreibsel gek\u00fcnstelt wirkt.<\/p>\n<h4>6. Welche Ma\u00dfnahmen nutzen Sie noch, um durch intelligentes Texten und Formulieren Verkaufsabschl\u00fcsse zu erzeugen?<\/h4>\n<p><strong>Oh, da gibt es noch einiges, ich fasse mal kurz zusammen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gratis, begrenzte St\u00fcckzahl, begrenzte Zeit, begrenzte Sitzpl\u00e4tze, neu, Angebot, kostenlos&#8230;<\/li>\n<li>Der richtige Aussendezeitpunkt f\u00fcrs Versenden von SAMs (Stand-Alone-Mailings), Newslettern, Printmailings.<\/li>\n<li>Ein Geschenk machen, dass der Leser behalten darf, auch dann wenn er das Angebot zur\u00fcckschickt.<\/li>\n<li>Den Leser tr\u00e4umen lassen, wie es ist, wenn er schon am Ziel ist.<\/li>\n<li>Eine Br\u00fccke schaffen zum Selbstbildnis des Kunden.<\/li>\n<li>Besondere Garantien geben.<\/li>\n<li>Den kleinen Preis nennen. Preis runterbrechen zum Beispiel von Monatsraten auf den Tag.<\/li>\n<li>Nehmen Sie die Kaufreue, indem Sie seine Kaufentscheidung guthei\u00dfen und best\u00e4tigen.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>7. Was sollte man beim Verkaufstexten auf keinen Fall tun, was sind die gr\u00f6\u00dften &#8222;NoGo\u00b4s&#8220;?<\/h4>\n<p><strong>Als die gr\u00f6\u00dften Probleme sehe ich folgende Punkte:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Schnarchige Phrasen: Wie z.B &#8222;Die Seele baumeln lassen&#8220;.<\/li>\n<li>Druck aus\u00fcben, Kunden bedr\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Antis: Ich, wir, unser, mir, mein, meine<br \/>\nDazu Beispiele: &#8230; \u201eDurch unsere Erfahrung kennen wir\u201c. \u201eWir wissen wie wichtig&#8230;\u201c \u201eProfitieren Sie von unserem langj\u00e4hrigen Know-how&#8220;. \u201eSch\u00f6n, dass Sie meine Seite gefunden haben.\u201c \u201eHerzlich willkommen. Sch\u00f6n, dass Sie da sind &amp; Ich freue mich&#8230;\u201c<\/li>\n<li>Flashanimationen steigern die Klickh\u00fcrde und geh\u00f6ren ins letzte Jahrtausend.<\/li>\n<li>Klischees,<\/li>\n<li>Fachchinesisch,<\/li>\n<li>komplizierte Ausdr\u00fccke,<\/li>\n<li>Bandwurms\u00e4tze,<\/li>\n<li>Un\u00fcbersichtliche Gliederung,<\/li>\n<li>Keine Zwischenschlagzeilen,<\/li>\n<li>Unkorrekte Formulierungen: statt viel Geld, besser 30.000\u20ac 6 Tipps f\u00fcr.., 7 Tods\u00fcnden, wie Sie&#8230;5 verf\u00fchrerische Einstiege&#8230;<\/li>\n<li>Zu viele Adjektive,<\/li>\n<li>Lebende Leichname. Das sind W\u00f6rter mit \u2013heit, -keit, -ung, -ive, -\u00e4t, -ion, -ismus, -is. \u2013tum, -schaft, -nahme enden.<\/li>\n<li>Den Kunden nicht gleich zu Anfang mit Fragen zuballern. Er f\u00fchlt sich wie beim Verh\u00f6r.<\/li>\n<li>Keine Fragen in der Schlagzeile. Und wenn ja, dann solche, auf die der Leser sowieso mit \u201eJa\u201c antworten w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Falsche Angaben,<\/li>\n<li>Kosten erw\u00e4hnen.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>8. Was sind Ihrer Meinung nach die gr\u00f6\u00dften Hebel f\u00fcr Infomarketer im Online-Marketing?<\/h4>\n<p><strong>Was nutzt die beste Platzierung, der h\u00f6chste Pagerank, wenn Sie zwar Besucher auf Ihren Seiten haben und die dann nicht kaufen? <\/strong><\/p>\n<p>Ihr Lager voll bleibt, Ihr Umsatz stagniert und Sie bleiben auf den Kosten sitzen. Also muss Ihre Landeseite wie ein Verkaufstext aufgebaut sein. Wie oben besprochen.<\/p>\n<p>Texten Sie immer f\u00fcr Menschen und nicht f\u00fcr Suchmaschinen.<\/p>\n<h4>9. Wenn sich nun jemand n\u00e4her mit Verkaufstexten und den psychologischen Hintergr\u00fcnden besch\u00e4ftigen m\u00f6chte, was w\u00fcrden Sie diesen Leuten empfehlen? Wie sollten diese starten? Und gibt es vielleicht empfehlenswerte Literatur oder Blogs dazu?<\/h4>\n<p><strong>Starten Sie nur dann, wenn Sie wirklich Spa\u00df am Texten haben. Nur des Geldes wegen f\u00fchrt Sie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in eine Sackgasse. <\/strong><\/p>\n<p>Jetzt halten mich Ihre Leser sicher f\u00fcr verr\u00fcckt, weil der beste Tipp den ich hier geben kann, ist der: Schreiben Sie Texte ab, um die verborgene Struktur von Verkaufs-Texten kennenzulernen und zu verstehen.<\/p>\n<p><strong>Doch dabei gibt es folgende Vorteile:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Sie merken schneller, wie Sie immer besser werden.<\/li>\n<li>Sie erkennen pl\u00f6tzlich Dinge, die Sie beim nur Dr\u00fcberlesen einfach \u00fcbersehen h\u00e4tten.<\/li>\n<li>Sie lernen gute von schlechten Texten zu unterscheiden.<\/li>\n<li>Sie sehen pl\u00f6tzlich, wieso der eine Text viele Bestellungen gebracht hat und der andere einfach nicht funktionieren konnte, weil ein wichtiges \u201eOrgan\u201c vergessen wurde.<\/li>\n<li>Jeder der absoluten Profi-Texter-Gurus schreibt Texte ab &#8211; nicht um zu klauen, sondern um zu lernen!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es ist etwas zeitraubend, zugegeben. Allerdings f\u00fcr die Zeit, die Sie in das Abschreiben investieren, werden Sie k\u00f6niglich belohnt in Form von guten Auftr\u00e4gen.<\/p>\n<p><strong>Literatur kann ich folgende empfehlen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Hypnotic Writing: How to Seduce and Persuade Customers with Only Your Words von Joe Vitale.<\/li>\n<li>Influence: The Psychology of Persuasion&#8220; von Robert Cialdini, Ph.D (gibt es auch in Deutsch). Hier erfahren sie auch, was es mit dem W\u00f6rtchen \u201eweil\u201c auf sich hat und was es bewirkt. Finden Sie auch \u00fcberall hier im Text.<\/li>\n<li>Gest\u00e4ndnisse eines Werbemannes von David Ogilvy.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Das Verkaufstexter-Kompendium: <a href=\"http:\/\/www.verkaufstexter-kompendium.de\/\">http:\/\/www.verkaufstexter-kompendium.de\/<\/a><\/li>\n<li>32-Punkte-Checkliste f\u00fcr Profi-Verkaufstexte:\u00a0<a title=\"32-Punkte-Checkliste f\u00fcr Profi-Verkaufstexte\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Die-32-Punkte-Checkliste-f\u00fcr-Profi-Verkaufstexte-ebook\/dp\/B00B7RYSR6\/ref=sr_1_1?s=digital-text&amp;ie=UTF8&amp;qid=1361029358&amp;sr=1-1\">http:\/\/www.amazon.de\/Die-32-Punkte-Checkliste-f\u00fcr-Profi-Verkaufstexte-ebook\/dp\/B00B7RYSR6\/ref=sr_1_1?s=digital-text&amp;ie=UTF8&amp;qid=1361029358&amp;sr=1-1<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Weitere\u00a0Empfehlungen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Verkaufstexter-Akademie:<a href=\"https:\/\/verkaufstexter-akademie.de\/\"> https:\/\/verkaufstexter-akademie.de\/<\/a><\/li>\n<li>Die Texter-Ikone Gary Halbert: <a href=\"http:\/\/www.thegaryhalbertletter.com\/newsletter-archives.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.thegaryhalbertletter.com\/newsletter-archives.htm<\/a><\/li>\n<li>Claude Hopkins einer der gr\u00f6\u00dften Texter aller Zeiten: <a href=\"http:\/\/scientificadvertising.blogspot.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/scientificadvertising.blogspot.com\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h4>10. Und noch eine abschlie\u00dfende Frage Herr Opala&#8230; Wie wird es weitergehen, wie sieht Ihre Zukunft als Verkaufstexter aus?<\/h4>\n<p>Sehr, sehr gut! Immer mehr Unternehmer drehen der teuren Imagewerbung den R\u00fccken und setzen auf Verkaufstexte. Zudem w\u00e4chst die Infobranche dank Ihnen in gewaltigen Schritten! Wissen Sie, was ich am Texten so liebe? Es ist ein lebendiges Gemeinschaftsprojekt zwischen einem Auftraggeber und mir. Wir sind sozusagen Partner! Das ist es, was ich mag!<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank Herr Opala f\u00fcr das wunderbare und sehr informative Interview! Ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg!<\/strong><\/p>\n<p>Anmerkung Tobias Knoof: Wer mehr \u00fcber Bernfried Opala wissen will, den m\u00f6chte ich noch auf die Webseiten <a href=\"http:\/\/www.werbetexte.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.werbetexte.org\u00a0<\/a>und <a href=\"https:\/\/www.textgurus.de\/\">https:\/\/www.textgurus.de\/<\/a> verweisen. Textgurus ist ein Netzwerk von Profitextern, das Herr Opala gegr\u00fcndet hat. Die Mitglieder sind handverlesene und vor allem erfahreneVerkaufstexter. Und noch etwas: Wer Spa\u00df am Verkaufstexten hat und es professionell lernen will, f\u00fcr den ist die <a href=\"https:\/\/verkaufstexter-akademie.de\/\">https:\/\/verkaufstexter-akademie.de\/<\/a> die perfekte L\u00f6sung.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Ihren Erfolg im Internet!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Freundliche Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\n<a title=\"Tobias Knoof\" href=\"http:\/\/www.digitale-Infoprodukte.de\"> Tobias Knoof<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum Werbetexte werben &amp; Verkaufstexte verkaufen \u2013 Im Gespr\u00e4ch mit Bernfried Opala und Tobias Knoof &nbsp; &nbsp; M\u00f6chten Sie werben oder verkaufen? Das w\u00e4re mit Sicherheit eine der ersten Fragen, welche Ihnen Profitexter Bernfried Opala\u00a0stellen w\u00fcrde. 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